Kentico 13 Ablöse: 2026 ist das letzte Jahr mit Security Support

Kentico 13 Ablöse: 2026 ist das letzte Jahr mit Security Support

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Kentico Xperience 13 befindet sich in der finalen Phase seines Produktlebenszyklus. Laut offiziellem Support-Lifecycle ist 2026 das letzte Jahr, in dem Kentico 13 noch Security-Updates erhält. Ab dem 1. Januar 2027 endet der Support vollständig, inklusive sicherheitsrelevanter Patches. Für produktive Systeme bedeutet das einen klaren technologischen Einschnitt, der frühzeitig adressiert werden sollte.

Auch wenn Kentico 13 nach dem Support-Ende technisch weiterläuft, entstehen ab diesem Zeitpunkt reale Risiken. Neu entdeckte Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen, Abhängigkeiten zu .NET-Versionen, Frameworks oder Server-Infrastrukturen entwickeln sich weiter, ohne dass das CMS darauf reagiert. Gerade bei komplexeren Setups mit Authentifizierung, Formularen, Integrationen oder kundenspezifischen Erweiterungen steigt die Angriffsfläche kontinuierlich.

Aus technischer Sicht wird der Weiterbetrieb eines CMS ohne aktiven Herstellersupport zunehmend schwerer zu rechtfertigen. Sicherheitskonzepte, interne Audits und externe Anforderungen setzen heute regelmäßige Updates und eine nachvollziehbare Patch-Strategie voraus. Mit dem Ende des Security Supports entfällt diese Grundlage vollständig. Zusätzlich erhöht sich der Wartungsaufwand, da Fehler oder Inkompatibilitäten intern gelöst werden müssen, ohne auf offizielle Fixes zurückgreifen zu können.

Neben der Sicherheit spielt auch die technologische Entwicklung eine zentrale Rolle. Kentico 13 basiert auf einer Architektur, die nicht mehr dem aktuellen Stand moderner CMS- und DXP-Systeme entspricht. Themen wie API-First-Ansätze, flexible Content-Modelle, Headless-Szenarien oder die strukturierte Bereitstellung von Inhalten für KI-basierte Systeme lassen sich nur eingeschränkt oder mit erheblichem Individualaufwand umsetzen. Gleichzeitig entwickeln sich Suchmaschinen und generative KI-Modelle in Richtung klar strukturierter, performanter und semantisch sauberer Inhalte.

Damit wird die Ablöse von Kentico 13 auch aus SEO- und GEO-Perspektive relevant. Technische Grundlagen wie Ladezeiten, saubere Markup-Strukturen, flexible URL-Konzepte und konsistente Metadaten sind entscheidend für klassische Suchmaschinen ebenso wie für generative Systeme, die Inhalte analysieren, zusammenfassen und weiterempfehlen. Ein nicht mehr weiterentwickeltes CMS limitiert diese Möglichkeiten zunehmend.

Möglicher Migrationspfad

Das Jahr 2026 sollte daher nicht als reines „letztes Security-Jahr“ verstanden werden, sondern als Übergangsphase für Planung und Umsetzung einer Ablöse. Eine Kentico-Migration ist kein kurzfristiges Update, sondern ein strukturiertes Projekt. Inhalte, Templates, Integrationen und SEO-relevante Aspekte müssen sauber analysiert und in eine moderne Zielarchitektur überführt werden. Wer erst kurz vor Ende des Supports reagiert, riskiert Zeitdruck, technische Kompromisse und unnötige Abhängigkeiten.

Eine frühzeitig geplante Ablöse reduziert Risiken, schafft technologische Flexibilität und stellt sicher, dass digitale Plattformen auch nach 2026 sicher, wartbar und erweiterbar bleiben. Für Unternehmen mit Kentico-13-Installationen ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Ablöse strategisch vorzubereiten und nicht erst zu reagieren, wenn der Support bereits ausgelaufen ist.

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