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Digitalisierung: Was ist dabei wichtig?

Digitalisierung: Was ist dabei wichtig?

Digitalisierung: Was ist dabei wichtig?

  • Thomas Eigner
  • 30.04.2019
Was bedeutet Digitalisierung?

Viele Menschen verstehen unter Digitalisierung oft rein das digitalisieren von Arbeitsabläufen. Vielmehr ist die Digitalisierung eine Neuausrichtung des Unternehmens. Sie ist eher ein Mittel zum Zweck und kein Selbstzweck.

Für die neue Unternehmensstrategie geht es darum, die Geschäftsmodelle zu überarbeiten oder Neue zu erschließen. Arbeitsprozesse, werden nicht nur von einem analogen Format in ein digitales Format transformiert, sondern vielmehr auch reformiert.

Gründe für die Digitalisierung

In erster Linie geht darum die Bedürfnisse des Kunden besser zu befriedigen. Wenn man durch effizientere Arbeitsprozesse mehr Zeit gewinnt, kann man diese vermehrt in die Kundenbetreuung investieren. Ein Paradebeispiel ist Amazon, die nicht wegen der Aufmache ihres Shops so beliebt sind, sondern vielmehr weil sie die Wertschöpfungskette optimiert haben.

Als mittelständisches Unternehmen, das schon länger besteht, gilt es daher mut zu beweisen und sich neu zu formieren, da es die Konkurrenz ohnehin früher oder später tut. Unternehmen aus anderen Branchen bieten auf einmal Produkte und Dienstleistungen an, die an Umsätzen etablierter Unternehmen nagen. Es werden Unternehmen Partner die vorher Konkurrenten waren und umgekehrt. Nischen-Anbieter hängen alteingesessene Unternehmen ab.

Aktuelle Beispiele gibt es zur Genüge:

Einige Vorteile der Digitalisierung
  • Effizienzsteigerung durch schnellere Informations-und Kommunikationstechnik
  • Optimierung der Arbeitsabläufe
  • Kosten senken durch Vernetzung von Produktion, Informationstechnologie und Internet
  • Neuen Chancen der Kundenakquise - über Online
Digitalisierung als Chance

Neben dem Druck der Konkurrenz, ermöglicht Ihnen die Digitalisierung jedoch auch viele Chancen. Sie können dadurch Ihre Arbeitsprozesse effizienter gestalten, um mehr Zeit für die wichtigen Bereiche Ihres Unternehmens zu bedienen. Die Routenplanung der Außendienstmitarbeiter kann effizienter gestaltet werden, um nicht nur Zeit zu sparen, sondern auch weniger Nutzungskosten am Auto unnötig zu erzeugen. Auch lassen sich Maschinen effizienter einsetzen. Durch eine intelligente Informationsverwaltung, könnte man die Auslastung erhöhen.

Wenn Sie im Zuge der Digitalisierung auch in das Online-Business einsteigen, genießen Sie einige Vorteile:

  • Virtuelle Entscheidungshilfen durch - Vergleichsportale, Blogs, Testberichte
  • Empfehlungsmarketing im Web - Vernetzen Sie sich und profitieren Sie von zufriedenen Kunden
  • Erfahrungsberichte die Ihnen noch mehr Aufmerksamkeit bringen
  • Mehr Sichtbarkeit - Vernetzte Website im Internet
  • Mehr Transparenz - Verfügungstellung von Information

Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos.

» Man sollte jedoch nicht damit anfangen jeden einzelnen Arbeitsablauf einfach zu digitalisieren, sondern sich zuerst überlegen wie man die Strategie seines Unternehmens für die Zukunft ausrichtet. «

Sollte ich Richtung Online-Verkauf gehen? Soll ich mich vielleicht auf weniger Produkte/Dienstleistungen konzentrieren? Gebe es neue Service- und Geschäftsmodelle, die zum Rest des Unternehmens passen würden? Macht dieser und jener Arbeitsprozess bei einer Umstellung auf Digital überhaupt noch Sinn?

Wenn die großen Fragen geklärt sind und die "neue Unternehmensstrategie" definiert ist, kann man mit der digitalen Transformation beginnen. Wichtig dabei zu wissen ist, dass die Umwandlung bzw. Optimierung kein einmaliger sondern eher ein laufender Prozess ist. Oder wie es Dirk Beckmann ausdrückt: "War doch früher die Welt noch fest und voller Gewissenheiten, so ist sie heute flüssig und ständig in Bewegung."

4 Risiken, die die Digitalisierung birgt
  • Eines der größten Risiken der Digitalisierung ist sicherlich die Cyber-Sicherheit. Studien zeigen, dass die Hackerangriffe von 2016 auf 2017 um 52,6 Prozent angestiegen ist. Quelle: Futurezone.at
    Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung ihre Daten dementsprechend zu schützen.
  • Für den Ausbau der Infrastruktur, wie Smartphones, Tablets, Kabel, Sendemasten, etc., werden viele Ressourcen benötigt, die Unmengen an Energie verbrauchen. Natürlich werden durch die Digitalisierung andere Bereiche sparsamer, oder fallen zur Gänze weg. Ob in Summer die Energiebilanz das gleiche Ergebnis liefert, ist jedoch noch fraglich.
  • Auch werden durch die Digitalisierung einige Jobs früher oder später nicht mehr existieren. Wie bei jeder Revolution, entstehen aber auch neue Jobs. Ob die Neuen die Wegfallenden zur Gänze ersetzen können, ist jedoch fraglich. Immerhin ist der Beamten-Sektor relativ groß. Durch die Digitalisierung entsteht in diesem Sektor nämlich ein enormes Einsparungspotential.
  • Durch den Online-Handel, geraten mehr und mehr traditionelle Ladengeschäfte unter Druck. Unter Anderem durch den Durchsatz-Vorteil eines Online-Händlers, müssen die Margen im Ladengeschäft reduziert werden.
Maßnahmen, um die digitale Transformation erfolgreich zu meistern

Das Wichtigste beim Schritt in die Digitalisierung ist seine Unternehmensstrategie neu und richtig auszurichten. Eine Hilfestellung kann sein, das Unternehmen aus der Perspektive des Kunden, mit dessen Bedürfnissen und Konsumverhalten, zu betrachten. Ziel dabei soll nicht nur sein interne Strukturen zu ändern, sondern auch die Schnittstellen nach außen hin zu reformieren.

Eine Möglichkeit einer Schnittstelle nach Außen könnte sein, eine Anbindung mit dem System des Lieferanten zu erstellen, um automatische Lieferungen zu generieren.

Wichtig wäre auch eine Präsenz auf Sozial Media. Viele Kundenanfragen passieren mittlerweile über Facebook. Welcher Kanal für Sie am Besten funktioniert, können Sie mit Split-Tests bei den jeweiligen Anbietern herausfinden.

Falls Sie noch keinen Online-Auftritt haben, sollten Sie zumindest eine Informationsseite im, für das Unternehmen passenden Design, umsetzen, um für mehr Transparenz und Sichtbarkeit zu sorgen.

Erreichung neuer Kunden: Digitalisierung als Mittel der Kundenakquise

Das Kundenverhalten hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Je schneller man ans Ziel (Dienstleistung, Produkt) kommt, desto lieber ist es ihm. Auch wenn viele Menschen aus ethischen Gründen lieber beim kleinen Händler einkaufen würden, bestellen die meisten aus Kosten- und Zeitgründen trotzdem auf Amazon.

Mit Werkzeugen wie E-Commerce, Online Marketing und Co., können Sie dem Kunden Ihr Unternehmen noch näher bringen. Damit entsteht auch eine neue Art der Kommunikation mit dem Kunden. Diese soll ihm zum Einen eine schnellere Bereitstellung von Information bieten und zum Anderen eine schnellere Kaufhandlung oder Kontaktaufnahme ermöglichen.

5 Fehleinschätzungen warum Unternehmen den Schritt in die Digitalisierung nicht wagen
  • Die Digitalisierung ist nur ein vorübergehender Hype. - Sie ist vielmehr unaufhaltbar. Man kann den Wind nicht aufhalten, jedoch die Segel richtig setzen.
  • Mein Produkt/Dienstleistung ist für die Digitalisierung nicht geeignet. - Durch die Digitalisierung entstehen neue Geschäftsmodelle. Es gilt hierbei umzudenken, um einen neuen Vertriebskanal zu erschließen.
  • Die Umstellung ist für mein Unternehmen nicht wirtschaftlich. - Bei einem Teil der Digitalisierung geht es oft darum Prozesse effizienter zu gestalten, um Einsparungen zu erzielen.
  • Ich muss neue IT-Mitarbeiter einstellen. - Eine Weiterbildung bestehender Mitarbeiter ist oftmals ausreichend.
  • Die Konjunktur boomt. Viele Unternehmen sehen daher keinen Handlungsbedarf. - Die Zeiten werden sich wieder ändern. Wer sich in guten Zeiten nicht gut aufstellt, verliert später an die Konkurrenz.
Die 7 Haupt-Herausforderungen der Digitalisierung
  • Flexible Unternehmensorganisation - Auch große, träge Unternehmen müssen agiler werden, um sich den stätig ändernden Herausforderungen anzupassen.
  • Kurze Reaktionszeiten bei der Abwicklung von Aufträgen - Jeder Schritt in die Digitalisierung muss an die Kundenbedürfnisse ausgerichtet sein. Eines der größten Bedürfnisse ist dabei die Reaktionszeit.
  • Infrastruktur - Der Ausbau der Breitband-Kapazitäten ist zwar schon im Gange, erfüllt jedoch noch lange nicht die Nachfrage, die in einigen Jahren besteht.
  • Fachkräftemangel im Bereich der Programmierung - Durch den breiten Umbau der Wirtschaft sind Programmierer gefragter denn je.
  • Neue Berufsbilder - Neue Geschäftsmodelle haben neue Anforderungen. Dadurch entstehen nie dagewesene Jobs.
  • Die Umsetzung erweist sich oft als schwierig, da die Know-How-Partner für eine erfolgreiche Umsetzung oftmals fehlen.
  • Offene, mutige Unternehmer, die den Schritt in die Digitalisierung wagen.

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